KÜS beteiligt sich an Kfz-Beleuchtungs­aktion

Sehen und gesehen werden! Dieser Satz gilt für viele Partys und gesell­schaft­liche Anlässe. Ganz besonders wichtig ist er jedoch, wenn es um die Beleuchtungs­anlage des Kraft­fahrzeuges geht. Nach wie vor war die Mängel­gruppe „Licht­technische Einrichtungen“ auch aktuell im Jahre 2021 in der Bilanz der KÜS der Spitzen­reiter.

Zu Beginn der „dunklen Jahreszeit“ startet ab dem 1. Oktober 2022 auch wieder der kostenlose Licht-Test. Bereits zum 67. Mal geht es um die Überprüfung der licht­technischen Ein­richtungen an Kraft­fahr­zeugen. Bis zum 31. Oktober 2022 wird diese Aktion durchgeführt, mit dabei sind auch die Prüf­ingenieure der KÜS. Als Über­wachungs­organisation bietet die KÜS diesen Service zusätzlich zu den bestehenden Leistungen, wie Haupt­unter­suchungen inkl. Teil­untersuchung Abgas, Sicherheits­prüfungen, Änderungsabnahmen etc. an.

„Die Beleuchtungs­anlage des Kraft­fahr­zeuges ist von enormer Bedeutung für die Sicher­heit auf unseren Straßen. Dabei ist es ebenso wichtig, dass man selbst gut sieht, also die Schein­werfer­anlage in Ordnung ist, als auch, dass man gesehen wird. Alle Leuchten am Fahrzeug, also Rück- und Brems­leuchten, Blink­anlage und auch zusätz­liche Leuchten und Rück­strahler, müssen in einwand­freiem Zustand sein“, sagt Florian Mai, der Technische Leiter der KÜS. Dass dies nicht immer so ist, zeigt die Mängel­bilanz der KÜS aus dem vergangenen Jahr.

Ein besonderes Augen­merk werden die Prüf­ingenieure der KÜS auch auf die Nach­rüstungen mit Leucht­mitteln, wie z. B. Tagfahrleuchten, haben. Sie sind hier genau die richtigen Ansprech­partner, wenn es um die Frage geht, was im Bereich der Fahr­zeug­beleuchtung erlaubt ist und was nicht, was Sinn macht und was nicht.

Ein Nicht­beachten der Vor­schriften, etwa bei der Nachrüstung, kann sehr schnell bei der Haupt­unter­suchung mit der Bewertung „Erheblicher Mangel“ enden. Eine Plakette wird dann nicht erteilt. Auch im Falle eines Verkehrs­unfalls könnte eine nicht genehmigte oder fehlerhafte Nach­rüstung von licht­technischen Ein­richtungen möglicher­weise Auswirkungen auf die recht­liche Beurteilung der Situation haben.

Nach erfolgter Überprüfung wird ein Aufkleber an der Wind­schutz­scheibe angebracht, der die Teilnahme an der Aktion signalisieren soll. Die rund 1.500 Prüf­ingenieure der KÜS werden die Beleuchtungs­aktion getreu dem Firmen­slogan der KÜS – „Mit Sympathie und Sachverstand“ – durchführen.